Bösel denkt über Ehrenamtskarte nach

Bürgermeister Block sieht HGV als richtigen Ansprechpartner
Bösel: (pi) In der Gemeinde Bösel werden Überlegungen angestellt, die Ehrenamtskarte des Landes Niedersachsen einzuführen. Dafür warb auch Jutta Klaus, die Leiterin der Ehrenamtsagentur Cloppenburg während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Sport und Familie. Die Ehrenamtskarte sei 2007 vom Land Niedersachsen eingeführt worden, sagte sie. Ziel sei es damals wie heute, ehrenamtlich tätigen Bürgern Vergünstigungen zukommen zu lassen, um so das Engagement zu würdigen und zu fördern. Bestrebungen gingen dahin, dass alle Kommunen die offizielle niedersächsische Ehrenamtskarte einführen sollten. Der Vorteil des Landessystems: Die Karteninhaber könnten Vergünstigungen in allen Kommunen Niedersachsens, in Bremen und Bremerhaven genießen. Voraussetzung für die Erteilung der offiziellen Karte sei allerdings ein ehrenamtliches Engagement von mindestens fünf Stunden pro Woche seit drei Jahren oder seit Bestehen des Vereins, so Klaus. Der Landkreis Cloppenburg hatte die Karte 2018 „im dritten Anlauf“ eingeführt. „Jedes aktive Feuerwehrmitglied kann so in den Genuss der Karte kommen“, nannte Bürgermeister Hermann Block ein Beispiel. Allerdings habe die Kommune selbst außer Vergünstigungen für das Hallenbad nicht viel zu bieten. Umso mehr komme es darauf an, Sponsoren für Vergünstigungen zu werben. Da sei der Handels- und Gewerbeverein (HGV) der richtige Ansprechpartner.
16.01.2020 MT